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Big-Band des Ritzefeld-Gymnasiums macht Lust auf Musizieren

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Stolberg. Ein junger Schlagzeuger gibt den Takt vor, ein Bassist erscheint auf der Bühne und komplettiert den Rhythmus vom „Mission impossible Theme“. Fünf Trompeter greifen musikalisch in das Geschehen ein, ihnen folgen fünf Posaunisten. Erst als sieben Saxofonisten im Rampenlicht Platz nehmen und ihre Instrumente erklingen lassen, ist die Big-Band des Ritzefeld-Gymnasiums vollständig. Oder fast vollständig, denn noch fehlt ein Pianist und der Leiter der „Crack Field Stompers“ (CFS), Christoph Hobinka. Dieser ist heute nicht nur der Dirigent des Ensembles, sondern liefert zwischen den Musikstücken Erläuterungen zur Big-Band, ihrer Musik und ihren Instrumenten.

„Werbung in eigener Sache“

Das Konzert für die Schüler der fünften Klassen des Gymnasiums und ihre Eltern ist eine Art „Werbung in eigener Sache“. Die CFS sind durch die jährlichen Schulabgänger mit Abitur einer „natürlichen Fluktuation“ unterworfen und darauf angewiesen, immer wieder neue Generationen für das Musizieren im Big-Band-Verbund zu begeistern. Dies gelingt bereits seit über drei Jahrzehnten, und großen Anteil daran haben die Vorspiele, wie sie jüngst im Kulturzentrum Frankental stattfanden. In unterschiedlichen Besetzungen, die sich am jeweiligen Schwierigkeitsgrad der Stücke und dem Können der Instrumentalisten orientieren, präsentierten die „Stompers“ feinsten Big-Band-Sound in vielen Facetten.

Vom druckvoll rhythmischen „Mission impossible“ über den verspielten „Watermelon Man“ von Herbie Hancock bis hin zur romantischen Ballade „Georgia on my Mind“ – die CFS weckten im sehr gut besuchten Saal großes Interesse an ihrem Schaffen.

Schnell hatte das Publikum gelernt, dass nach den beeindruckenden Soli „Szenenapplaus“ mitten im Lied durchaus erwünscht ist, und würdigte die Musiker zu Recht mit lautstarken Ovationen. Hobinka, der sich der Begeisterung der Gäste euphorisch anschloss, erklärte sich diesbezüglich mit: „Ich freue mich halt immer, wenn sie richtig gut spielen.“

Elegante Tanzmusik, flotter Rock ‚n‘ Roll wie bei „Grease Lightning“ oder das energiegeladene „California Dreamin‘“ sprachen das „Zielpublikum“ sichtlich an, und der Beifall brandete noch ein wenig stärker auf, als fünf neue Mitglieder der Big-Band zu ihren Instrumenten griffen.

Die Schüler aus den Klassen 5 bis 9 meisterten ihre Parts bei den Einsteiger-Stücken „Tequila“ und „Barbara Ann“ glänzend und trugen erfolgreich ihren Teil dazu bei, Lust auf das Musizieren bei den „Crack Field Stompers“ zu machen.

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