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Schüler-Big-Band heizte dem Publikum ein

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Stolberg. Schlagzeug, Piano, Bass und Percussions geben den unwiderstehlichen Rhythmus vor; die Trompeten, Posaunen und Saxofone komplettieren den ansprechenden Big-Band-Sound. Die „Crack Field Stompers“ spielen das bekannte Thema der Fernsehserie „Mission Impossible“ und der Funke ist innerhalb nur weniger Takte auf das Publikum übergesprungen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 ist die Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums eine feste Institution in der Kupferstädter Musiklandschaft.

Und das trotz der hohen Fluktuation in den Reihen der Musiker, denn immer wieder kommen neue Schüler hinzu, und Abiturienten verlassen das Gymnasium und damit das Ensemble.

Umso bemerkenswerter ist, dass die „Crack Field Stompers“ seit mehr als drei Jahrzehnten konstant für musikalische Qualität bürgen.

Ein wichtiger Baustein dafür sind die Schülervorspiele, bei denen die Big Band virtuose Eigenwerbung macht, um die neuen Ritzefeld-Schüler der fünften Klassen für das Musizieren bei den „Crack Field Stompers“ zu begeistern.

Eben dies sollte den „Ritze Feld Stampfern“ auch in diesem Jahr wieder gelungen sein, denn die Konzerte im Kulturzentrum Frankental erfreuten sich regen Interesses von Schülern und Eltern. Und das Publikum von der Freude am gemeinsamen Musizieren zu überzeugen, war für die Big Band einmal mehr keine „Mission Impossible“.

Nach dem energiegeladenen und kraftvollen Einstieg glänzte das junge Ensemble mit „Jam ‘n‘ Jive“, einem klassischen Swing-Jazz von Michael Sweeney, in bester Big-Band-Manier. Die „Stompers“ erfreuten ihre Gäste mit dem Flower-Power-Oldie „California Dreamin‘“ (John Phillips), bei dem das Publikum rhythmisch mitklatschte.

Auch bei Chuck Rios weltbekanntem Evergreen wirkte das muntere Auditorium bereitwillig mit und rief an den passenden Stellen im Lied lautstark „Tequila“. Bei diesem Stück integrierten sich auch junge Musiker in die Big Band, die zum ersten Mal auf der Bühne standen.

Christoph Hobinka, musikalischer Leiter der „Crack Field Stompers“, stellte im Verlaufe des kurzweiligen wie klangvollen Abends die einzelnen Musiker und ihre Instrumente vor, doch die wesentlich eindrucksvolleren Visitenkarten hatten die Akteure durch ihre hörenswerten Soli hinterlassen, für die sie viel Szenenapplaus erhielten.

Ob mit der Musik aus der Filmreihe „Star Wars“ oder dem faszinierenden Klanggeflecht von Dizzy Gillespies „A Night in Tunisisa“ – die Big Band begeisterte das Publikum.

Nach getragenem Beginn mit einem träumerischen Piano erlebten die Gäste einen großen „Aha-Effekt“, als die komplette Big Band mit enormer Energie den Filmsong „Flashdance… what a Feeling“ (Cara/Forsey/Moroder) leidenschaftlich intonierte.

Bei James Browns schwungvollem Hit „I feel good“ warteten die „Crack Field Stompers“ gleich mit zwei talentierten Sängerinnen auf, und am Ende der beiden gelungenen Schülervorspiele hätte die Werbung in eigener Sache wohl kaum besser sein können.

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