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Big Band „Crack Field Stompers“ feiert 30-jähriges Jubiläum

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Stolberg. Der letzte Ton klingt aus, begeisterter Applaus vom Publikum, und schon tritt die nächste Gruppe auf die Bühne. Am Sonntag herrschte auf dem Schulgelände des Ritzefeld-Gymnasiums reges Treiben. Und das aus einem ganz besonderen Grund: Die Big Band Crack Field Stompers feierte ihr 30-jähriges Bestehen.

Um das gebührend zu feiern, präsentierte sich nicht nur die Stolberger Big Band selbst, die 198[2] unter der Leitung von Oskar Ludwig ihren Anfang fand, sondern auch mehrere andere Musikgruppen zeigten ihr Können. „Wir wollten daraus ganz bewusst eine große Sache machen,“ sagt Christoph Hobinka, Dirigent der Crack Field Stompers. „Das ist mehr ein Festival als ein einfaches Jubiläum“, sagt der Musiklehrer, der die Big Band seit fünf Jahren leitet.

„Wir nutzen das Fest hier als Chance zu sehen, was andere Schu­len im musikalischen Bereich so machen“, sagt Hobinka. Unter anderem überzeugten die Schülerinnen und Schüler des Aachener Pius-Gymnasiums mit ihren Versionen von Titeln wie „Eye of the Tiger“, und auch das Stolberger Jugendorchester traf mit „I will follow him“ den Geschmack des Publikums.

Wie so oft spielt die Nachwuchsförderung auch hier eine zentrale Rolle. Das ist nicht zuletzt der Grund, warum die Crack Field Stompers zu ihrem Jubiläum mit den Schülerinnen und Schülern der jüngeren Klassen Stücke geprobt haben, die sie zu dieser Gelegenheit präsentieren. „So holt man neue Leute ran und baut Musikkultur auf“, sagt Hobinka.

Die Big Band, die vor 3[1] Jahren aus einer Projektwoche entstand, führt Jung und Alt zusammen. Erkennbar ist das sowohl im Publikum als auch bei den Musikern. Für Hobinka ist sein Dirigentenleben mehr als nur ein Hobby. „Für mich gehört es zu meinem Beruf als Lehrer dazu, die Big Band zu leiten. Das macht das Ganze deutlich interessanter“, sagt er lachend.

Und obwohl nach 3[1] Jahren Bandgeschichte vieles noch so ist wie früher, hat sich vor allem in den letzten Jahren nicht nur das Repertoire der Gruppe erweitert. Die „Combo“, eine Gruppe musikalisch besonders begabter Jugendlicher, gehört mittlerweile fest zu den Crack Field Stompers.

Nicht nur in den heimischen Sälen zu spielen, ist für die Stolberger Musiker wichtig. So nutze die Big Band 201[1] die Chance, in Stolbergs Partnerstadt Faches-Thumesnil zu reisen und ihre Visitenkarte abzugeben. Zum Ausgleich sorgte dieses Jahr eine Musikgruppe aus Frankreich im „Ritze“ für gute Stimmung. Am Ende des Festivals waren Zuschauer, Musiker und Dirigenten erfreut über den Erfolg des Tages.

EDIT:

  • Entgegen der Aussage im Pressetext ist die Big-Band bereits 1982 (und nicht erst 1983) gegründet worden.
  • Wir waren 2011 (und nicht 2010) in Faches-Thumesnil.

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